Compumuseum: Online-Computermuseum und Web-Emulator-Plattform

Compumuseum: Online-Computermuseum und Web-Emulator-Plattform 87

Eine Online-Computermuseums- und Web-Emulator-Plattform für chinesischsprachige Nutzer. Mit modernen Web-Emulatoren lassen sich historisch wichtige Computersysteme und Software direkt im Browser ausführen – ein sofort einsatzbereites, interaktives Erlebnis.

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Compumuseum: Online-Computermuseum und Web-Emulator-PlattformEinführung

Compumuseum ist ein Online-Computermuseum und eine Plattform für Web-Emulatoren, die sich an chinesischsprachige Nutzer richtet. Mithilfe moderner Web-Emulatoren können Nutzer historisch bedeutsame Computersysteme und Software direkt im Browser ausführen – mit dem Schwerpunkt auf einer „sofort einsatzbereiten" interaktiven Erfahrung. Die Seite enthält klassische Betriebssysteme, chinesische Plattformen und Retro-Spiele, wie zum Beispiel Apple IIe, UCDOS, Wenquxing, die Zhonghua-Lerncomputer sowie klassische DOS-Spiele wie „The Legend of Sword and Fairy".

In den Ausstellungen des Compumuseums können Besucher die Entwicklung verschiedenster digitaler Geräte verfolgen – von frühen Großrechnern bis hin zu modernen Smartphones. Anhand umfangreicher Bild- und Textmaterialien, historischer Daten und technischer Analysen zeigt das Museum, wie digitale Medien auf der Verarbeitung digitaler Daten durch digitale elektronische Computer aufbauen. Dabei werden verschiedene Ausdrucksformen behandelt, darunter Hypertext, Audio, Video, 3D-Modelle und interaktive Spiele.

Compumuseum

Computergeräte

Frühe Computer

1973: Xerox Alto, einer der früheren Computer mit dem Konzept einer grafischen Benutzeroberfläche.

1975: Digital PDP-11/70, ein zu dieser Zeit bekannter Computer.

1977: Apple I, Apple II – frühe und wichtige Personal Computer von Apple; der Apple II trug zur Verbreitung des Heimcomputers bei.

1980: TRS-80 Model III, ein Computer der Firma Radio Shack.

1981: IBM PC 5150 (in den Ausführungen mit MDA-Monochrom- und mit CGA-Farbanzeige), der den Markt für Personal Computer nachhaltig prägte; ZX Spectrum, ein in Großbritannien beliebter Heimcomputer.

1982: Atari 800XL, Commodore 64 – beliebte Heimcomputer; der Commodore 64 glänzte bei Spielen und im Heimbereich.

1983: BBC Micro, Acorn Electron – der BBC Micro wurde in Großbritannien vor allem im Bildungsbereich häufig eingesetzt, der Acorn Electron richtete sich an Heimanwender.

1984: VTech Laser 310, NEC PC-9801VX (mit der Software Ichitaro), Apple II Plus, IBM PC XT (mit Xenix 2.1.3), SHARP X1 Turbo, Amstrad CPC 464 – diese Computer hatten in ihren jeweiligen Regionen spezifische Eigenschaften und Nutzergruppen.

1985: MSX2, Amiga (mit dem Spiel Apidya), Atari ST (mit Farb- und Monochrom-Konfiguration sowie dem inoffiziellen System EmuTOS) – der MSX2 war ein standardisierter Heimcomputer, der Amiga bot starke Multimedia-Funktionen, und der Atari ST hatte Vorteile bei der Musikproduktion.

1986: Macintosh Plus (mit chinesischem System), Macintosh II – sie trieben die Entwicklung der Apple-Computer voran; die chinesische Systemunterstützung des Macintosh Plus half bei der Verbreitung auf Märkten wie China.

1987: Acorn Archimedes 310, Zhonghua-Lerncomputer CEC-I (in einer Version mit Spielediskette) – der Acorn Archimedes 310 war vergleichsweise leistungsstark, der Zhonghua-Lerncomputer richtete sich an den chinesischen Markt.

1991: CP/M Z80 (MYZ80) – CP/M war ein frühes Betriebssystem, MYZ80 ein darauf basierendes Produkt mit Z80-Chip.

1993: Psion Series 3a, Macintosh II (mit chinesischem System 7.1) – die Psion Series 3a war ein Handheld-Computer, und die chinesische Systemversion des Macintosh II erleichterte den Einsatz in chinesischsprachigen Umgebungen.

1996: Apple II Plus.

1998: GoldED zum Browsen von CFido – CFido war eine frühe Online-Community, und GoldED wurde zum Durchstöbern entsprechender Inhalte genutzt.

2000: IBM Chinese WorkPad, Windows CE 3.0 – der IBM Chinese WorkPad war ein mobiles Bürogerät, Windows CE 3.0 ein Betriebssystem von Microsoft für mobile und eingebettete Geräte.

2001: Atari ST mit dem inoffiziellen System EmuTOS.

2002: Wenquxing NC1020 – ein chinesisches elektronisches Wörterbuch und Lerngerät mit Rechen- und Unterhaltungsfunktionen.

Weitere Geräte

1981: SHARP PC-1500, ein tragbarer Computer.

Betriebssysteme

Frühe Betriebssysteme

1973: Auf dem Xerox Alto lief möglicherweise ein Vorläufer eines Betriebssystems mit früher grafischer Oberfläche.

1981: Auf dem IBM PC 5150 lief Xenix 2.1.3 – eine Unix-Variante für Personal Computer.

1983: Auf dem IBM PC XT lief Xenix 2.1.3.

1984: Auf dem NEC PC-9801VX lief möglicherweise ein entsprechendes japanisches Betriebssystem (Ichitaro ist eine Textverarbeitungssoftware).

1987: Die auf dem Macintosh II und dem Macintosh Plus laufenden Systeme (der Macintosh Plus in einer Version mit chinesischem System) sind Eigenentwicklungen von Apple mit einer charakteristischen grafischen Oberfläche und Bedienung.

1990: PC/GEOS, ein grafisches Betriebssystem für Personal Computer.

1991: Auf dem CP/M Z80 (MYZ80) lief das Betriebssystem CP/M – ein frühes weitverbreitetes Disk-Betriebssystem.

1993: Macintosh II (mit dem chinesischen System 7.1) – eine Version des Apple-Betriebssystems für chinesischsprachige Umgebungen.

1997: Chinesisches Windows 3.2 und WPS97 – Windows 3.2 war die chinesische Version der Reihe Windows 3.x, die Microsoft für den chinesischen Markt herausbrachte; WPS97 ist eine Bürosoftware von Kingsoft, die zusammen mit Windows 3.2 eingesetzt wurde.

1998: Windows CE 3.0, ein von Microsoft für mobile und eingebettete Geräte entwickeltes Betriebssystem.

2000: Windows CE 3.0, Windows CE .NET 4.0 – Windows CE .NET 4.0 stellt eine Weiterentwicklung der Windows-CE-Reihe dar.

Weitere betriebssystembezogene Inhalte

DOS-System: Obwohl im Text keine bestimmte DOS-Version explizit genannt wird, werden mehrere DOS-basierte Software und Spiele erwähnt, etwa die DOS-Software UCDOS 7.0, die unter dem chinesischen DOS-Betriebssystem unter anderem Eingabemethoden bereitstellt, sowie DOS-Spiele wie „The Legend of Sword and Fairy", „Heroes of Jin Yong", „DOOM", „Duke Nukem" und „Prince of Persia", die unter DOS laufen.

Software

Büro- und Textverarbeitungssoftware

1997: WPS97 – eine von Kingsoft entwickelte Bürosoftware, die im chinesischen Büroalltag eine wichtige Rolle spielte.

1998: GoldED – konnte zum Durchstöbern der CFido-Online-Community genutzt werden und bot zugleich gewisse Textverarbeitungsfunktionen.

Weitere Software

1993: TheDraw, ein Werkzeug für ANSI Art zum Erstellen und Bearbeiten von ANSI-Kunstwerken.

1998: Jingwei-Viren-Enzyklopädie – möglicherweise eine Software mit enzyklopädischem Wissen über Computerviren.

1990: Der DOS-Mac-Emulator Executor, mit dem sich unter DOS ein Mac-Computer emulieren ließ.

Spiele

Frühe Spiele

1977: Mögliche frühe einfache Spiele im Zusammenhang mit dem Apple I und Apple II (im Text werden keine konkreten Spiele genannt, doch diese beiden Computer waren wichtige Plattformen für die frühe Spielentwicklung).

1980–1982: Frühe Spiele auf Computern wie dem TRS-80 Model III, Atari 800XL und Commodore 64 (konkrete Spiele werden im Text nicht genannt, doch diese Computer waren Plattformen, auf denen frühe Spiele populär waren).

1982: Frühe Spiele auf Basis des Apple IIe (ohne Nennung konkreter Spiele).

1983: Frühe Spiele auf BBC Micro, Acorn Electron, ZX Spectrum usw. (ohne Nennung konkreter Spiele).

1984: Frühe Spiele auf Computern wie dem NEC PC-9801VX (ohne Nennung konkreter Spiele).

1985: Spiele auf MSX2, Amiga (Apidya), Atari ST (mit zugehörigen Spielen) usw.; Apidya ist ein Spiel für die Amiga-Plattform.

1986: Frühe Spiele auf Computern wie dem Macintosh Plus (ohne Nennung konkreter Spiele).

1987: Frühe Spiele auf dem Zhonghua-Lerncomputer CEC-I, „Zhongguancun Revelation" (möglicherweise ein Spiel oder eine zugehörige Software auf einer bestimmten Plattform), SHARP X1 Turbo usw. (ohne Nennung konkreter Spiele).

1990: Frühe Spiele auf Atari ST (Farb- und Monochrom-Display), Macintosh Plus (mit chinesischem System) usw. (ohne Nennung konkreter Spiele).

1992: Das Amiga-Spiel Crazy Sue.

1995: Das DOS-Spiel „The Legend of Sword and Fairy", ein bekanntes chinesisches Rollenspiel.

1996: Das DOS-Spiel „Heroes of Jin Yong", ein Rollenspiel vor dem Setting der Wuxia-Romane von Jin Yong.

1993: Das DOS-Spiel DOOM, ein bekannter Ego-Shooter.

1991: Das DOS-Spiel „Duke Nukem", ein Action-Shooter.

1990: Das DOS-Spiel „Prince of Persia", ein Action-Abenteuer.

1990: Das Amiga-Spiel Crazy Sue, ein Spiel für die Amiga-Plattform.

1997: „Touhou Fuumaroku" auf Basis des NEC PC-9821, ein Rollenspiel.

Plattformen (wie Apple II, IBM PC usw.) für DOS-Spiele sowie das Nintendo Entertainment System und Indie-Spiele (ohne Angabe eines bestimmten Spiels, wobei das Nintendo Entertainment System eine bekannte Spielkonsole mit vielen klassischen Spielen ist).

Compumuseum – Merkmale und Mehrwert

Chinesischfreundlich: Durchgängig chinesische Benutzeroberfläche und Inhalte, die chinesischen Nutzern den Einstieg in die Welt der Retro-Computertechnik erleichtern.

Sofort einsatzbereit: Es muss keine Software installiert werden – einfach die Webseite öffnen und zahlreiche Plattformen und Programme direkt im Browser erleben.

Inhaltliche Breite: Internationale Klassiker-Plattformen ebenso wie spezielle Hardware und Software aus dem chinesischen Markt, etwa UCDOS, WQX (Wenquxing) oder Zhonghua-Lerncomputer.

Bildung und Forschung: Bietet Lernenden und Forschenden ein „Medienarchäologie-Labor", das sich für Lehrdemonstrationen und die Erforschung digitalen Erbes eignet.

Kulturelle Bedeutung: Fokus auf chinesisches digitales Erbe, um das Bewusstsein für die frühe Entwicklungsgeschichte des Computers zu schärfen und diese zu bewahren.

Compumuseum – Zugang und Nutzung

Öffne die offizielle Webseite von Compumuseum, wähle auf der Startseite die gewünschte Maschine bzw. das gewünschte System aus, rufe die zugehörige Seite auf und klicke auf „Run/Fullscreen", um das Erlebnis zu starten. Einige Emulatoren unterstützen das Laden von Disketten bzw. Images" (Choose file); dort können Disketten-Images hochgeladen werden, um das Erlebnis zu vertiefen. Während der Nutzung kann jederzeit pausiert oder zurückgesetzt werden; grundlegende Einstellungen lassen sich über die Seitenoptionen vornehmen.

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